Keine einzige Masche gestrickt...
...hab ich seit dem Maschentreff (der übrigens wie immer suuuuper war) letzten Montag. Dafür stick ich wie ein Weltmeister an meinem Hardangerläufer rum. Bin schon bei der Außenspitze. Das ist vielleicht fizzelig. Ich hab ja die ELKE abonniert. Die schreiben sich da leicht von wegen Außenspitze treppenförmig sticken. Das mag ja bei einem Viereck-Deckchen diagonal zum Fadenlauf funktionieren, aber ich hab Bögen im geraden Fadenlauf und noch ein paar Gemeinheiten mehr, da ist das nicht mehr so einfach. Da kommt's dann halt öfter vor, daß am Ende einer Treppe ein Steg dahinter liegt. Aber so langsam hab ich den Bogen raus.
Am Freitag abend hatten wir die letzte Bandprobe für die nächsten 6 Wochen. Nein, kein Sommerloch, aber Urlaubszeit. Und ohne Schlagzeug kommt gar nicht gut, und ohne Baß, wie wir am Freitag feststellen mußten, auch nicht sooo unbedingt.
Damit ich aber nicht ganz ohne Musik sein muß, waren wir gestern hier. Angesagt war wieder mal das Südstaaten-Festival. Bei einem Rundgang durch die Verkaufsbuden ist das hier
in meine Tasche gewandert. Sorry, ist leider schon zu dunkel zum digifieren. Jedenfalls sollen die Monsterperlen die Mitte von Traumfängern werden, die ich mir basteln möchte. Die kleinen Perlen werden auch drin verarbeitet.
Nach dem Rundgang sind wir erst mal in die "Country Hall", was leckeres Essen, und ein bißchen Musik hören. Aber ehrlich gesagt hat mich "Shawn&The Yellowstones" nicht sonderlich überzeugt. Mag ja sein, daß Shawn einer der besten "King"-Interpreten ist, die Stimme dazu hat er jedenfalls, aber wenn ich zu einem Country-Event gehe, will ich da nur Country-Songs hören. Auch das Mädel, das dabei war, hatte eine total gute Stimme, nur war die ganze Band bei vielen bekannten Stücken einfach drei bis vier mal zu schnell. "It's so easy" von Linda Ronstadt z.B., ein Stück, das wir auch spielen, hatten sie in gut der halben Zeit durch. Einfach grausam. Um Neun hatte ich dann meine Leute soweit, daß wir in den Saloon rüber sind. Zu Mark Conrad. Und der Junge hat wirklich einiges auf dem Kasten. Wir haben uns auch nach seinem Auftritt, so gg. halb zwei, noch kurz mit ihm und seiner Frau unterhalten. Der Ärmste "mußte" gestern Nacht mit seiner Familie noch für ein paar Tage an den Gardasee. Hoffentlich ist er dann nächsten Sonntag gut erholt zurück, da spielt er im Kreitmair in Keferloh.
Und ich muß die nächsten 6 Wochen "Hausaufgaben" machen. Zum einen kann/darf/soll/muß ich in der Band wieder mehr Gitarre spielen. Und dann hat Woody einen weiteren unserer Songs auf Bairisch übersetzt (er ist und bleibt halt ein alter "Spider Murphy"-Fan).
Erst mal stick ich jetzt aber an meinem Läufer weiter. Und nebenbei wird auf ORF1 noch ein bißchen Tatort gehört.




