Ein bißchen heiser...
...aber sehr zufrieden bin ich mit unserem Bandauftritt am Samstag. Muß mal sehen, daß ich ein paar Bilders von meinem Dad bekomme. Selber digifireren ging ja nicht :-)
Was mir total gut gefallen hat: mein Exmann mit Familie war auch da. Durch ihn bin ich ja 1989 überhaupt erst in der Band gelandet (er war damals der Hauptsänger der Band, ich war nur für die Hintergrundgeräusche zuständig). Jedenfalls fand ich es toll, daß er sich hat breitschlagen lassen, ein paar Songs mit mir zu singen. Obwohl wir nach 15 Jahren das erste Mal wieder gemeinsam auf der Bühne standen und er inzwischen mit seiner Band andere Sachen macht, muß ich sagen, er hat nix verlernt.
Das Publikum, hauptsächlich Mitglieder unseres Schützenvereins, aber auch einige Gäste waren auch sehr begeistert (sicher mit einigen Ausnahmen, aber Rockmusik ist halt nicht jedermanns Sache). Zwei unserer Ü50-Mitglieder waren so erfreut über die Art Musik, daß sie danach ungefähr 15 mal "Smoke on the water" von der CD laufen ließen, der letzte Song, den wir gespielt haben. Hubert und ich sind dann gegen halb drei heim. Eigentlich dachte ich ja, die "kleinen grünen Männlein" würden jeden Moment auftauchen, wegen der Lautstärke, aber dank WM geht zur Zeit scheinbar einiges, was sonst nicht möglich ist.
Was ganz anderes hat mich aber am Samstag viel, viel mehr beeindruckt. Meine Mom hatte meinen Dad gegen vier nachmittags auf dem Fest abgeliefert und ist dann wieder nach Hause. Sie meinte, sie müsste die Erdbeeren, die sie am Vormittag gebrockt hatte, noch verarbeiten und würde dann gegen sechs wieder kommen. Kam mir zwar schon irgendwie komisch vor, aber naja. Ich hatte auch keine Zeit, groß darüber nachzudenken. Und dann kam sie wieder. Im Schlepptau meine allererste richtige Jugendfreundin Judith samt Mann und Sohn. Ich hab zwar gewußt, ich kenn das Mädel, war aber im ersten Moment auf einem völlig falschen Trichter, weil ich dachte, sie wär eine Nachbarstochter meiner Eltern, die ich auch ewig nicht mehr gesehen hab (ich hab da leider so ein kleines Problem mit Gesichtern und den dazugehörigen Namen, wenn ich Leute lange Zeit nicht mehr oder vorher noch nie gesehen hab). Ich hab mich so sehr gefreut, sie wieder zu sehen. Das letzte Mal war sie bei meinem 18. Geburtstag bei mir, also vor über einem Viertel Jahrhundert. Wahnsinn. Jedenfalls werd ich mir jetzt bei meinen Eltern ihre Telefonnummer organisieren, und dann laß ich den Kontakt nicht so schnell wieder abreißen. Immerhin weiß ich schon mal, daß sie in Karlsfeld wohnt. Und da bin ich ja sowieso von Zeit zu Zeit, gell Erika und Monika?
Und um zu beweisen, daß dieWelt ein Dorf ist, hat sich auch noch rausgestellt, daß Huberts Brüder Judiths Mann kennen. Da war ich dann total baff.
Ach ja, wenn Ihr heute gegen 17.00 Uhr nicht gerade die Stricknadeln glühen laßt, oder Eure Hände sonstwie beschäftigt sind, dann drückt mir doch für ein Stündchen oder so die Daumen. Da hab ich einen Termin, der meine nähere Zukunft ein bißchen beeinflussen wird. Ich werde dann berichten, wie es ausgegangen ist.
Euch allen einen schönen Wochenanfang.




